Flyer, Prospekte, Kataloge

Flyer, Broschüren und Prospekte sind Botschafter eines Unternehmens.
Die erste Unterseidung in der Gestaltung und im Inhalt und Aufbau ist festzulegen für welche Zielgruppe dies entwickelt wird und ob es den Endverbraucher oder den Zwischenkändler erreichen soll. In der Fachsprache bedeutet das Business to Business (BtoB) z.B. Großhändler zu Einzelhändler oder Konzern zu Vertriebsstätten oder Business to Customer (BtoC) Händler an Endverbraucher.

Ein Flyer ist auch bekannt als Flugblatt, Handzettel, in Österreich Flugzettel, heute meist doch als Flyer bezeichnet, es ist ein beschriftetes Papierblatt, das eine Mitteilung transportiert und verbreitet. Zweiseitige Blätter oder auch bis zu sechs Seiten haben die Bezeichnung Flyer.
Flugblätter werden zu aktuellen Anlässen, für Ankündigungen oder zur Werbung herausgegeben und kostenlos durch Personen oder andere Methoden aktiv verteilt oder sie
liegen zur Mitnahme aus. Beispiele sind lokale oder regionale Nachrichten, kleine Preislisten oder Veranstaltungslisten und -hinweise. Flugblätter wurden in der Frühphase der Presse oft als Extrablatt einer Zeitung beigelegt.

Das Prospekt ist eine Werbepublikation, meist ein Druckerzeugnis, immer öfter aber auch digital als E-Prospekt, in umfangreicher Form auch ein Katalog. Er enthält zumeist Beschreibungen der Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens oder des Unternehmens als solches. Prospekte werden vorrangig von Wirtschaftsunternehmen genutzt, aber auch von öffentlich-rechtlichen Unternehmen und Institutionen herausgegeben.
Man unterscheidet häufig zwischen Produkt- und Image-Prospekt:
In einem Produkt-Prospekt wird in der Regel ein ganz bestimmtes Produkt, eine zusammenhängende Produktserie oder mehrere verschiedene Produkte eines Unternehmens vorgestellt, wobei man unter „Produkt“ im Allgemeinen sowohl bestimmte Waren oder Warengruppen versteht, als auch spezielle Dienstleistungen (zum Beispiel Bank- oder Versicherungsprodukte und andere, →Investitionsgütermarketing). In Produkt-Prospekten werden meist auch die Preise der beworbenen Produkte genannt, insbesondere dann, wenn der „niedrige“ Preis als hervorgehobenes Kaufargument fungieren soll. In Versandhauskatalogen ist die Nennung von Preisen allgemein üblich. Aber nicht immer werden in Prospekten die Preise genannt – entweder, um potenzielle Kunden zu einer Kontaktaufnahme zu veranlassen oder um die Möglichkeit zur Unterbreitung individueller Preisangebote offen zu halten, zum Beispiel im Investitionsgütermarketing.
In einem Image-Prospekt wird zumeist besonderer Wert auf die Darstellung des Unternehmens und seiner Philosophie gelegt; es stellt also im Gegensatz zum Produkt-Prospekt das Unternehmen als solches in den Vordergrund. Hierbei spielen wesentliche Aspekte der Corporate Identity eines Unternehmens eine übergeordnete Rolle. Image-Prospekte sind deshalb häufig aufwendiger und anspruchsvoller gestaltet, als beispielsweise wöchentlich, monatlich oder saisonal erscheinende Produkt-Prospekte. Bei großen Unternehmen (Aktiengesellschaften, Konzernen, Organisationen u. a.) können bestimmte Teile des Unternehmens auch in einem gesonderten Image-Prospekt dargestellt werden. Auch Parteien, Organisationen,Vereine oder Verbände nutzen (neben anderen Medien) fast ausschließlich die Form des Image-Prospekts für ihre Selbstdarstellung.
Bei der Gestaltung aller Prospektarten, insbesondere bei größeren und großen Unternehmen, spielt das so genannte Corporate Design eine maßgebliche Rolle. Dadurch wird gewährleistet, dass das äußere Erscheinungsbild eines Unternehmens innerhalb seiner Prospekte oder anderer Publikationen (multimedial) konstant und somit sofort wiedererkennbar bleibt.
Prospekte erscheinen in zunehmendem Maße auch in digitaler Form (z.B. als PDF-Datei), meist parallel zur gedruckten Ausgabe, um deren Verbreitung auch über digitale Medien zu gewährleisten.
Zeitschriften
Es gibt Zeitschriften für bestimmte Themen und Zielgruppen z.B. Ein Herz für Tiere erreicht genau die Leser die sich für die Themen interessieren und somit hat man nur wenig Streuverluste. Solche hemenbezogenen Zeitschriften bezeichnet man als Fachzeitschriften oder Special-Interest Zeitschriften.
Unter den Printmedien bezeichnen Zeitschriften solche Periodika, die in regelmäßigen Abständen – meist wöchentlich, 14-täglich oder monatlich – in gleicher, gehefteter oder gebundener Form erscheinen und inhaltlich meist besonderen thematischen oder facheinschlägigen Ausrichtungen entsprechen. Mit der Ausbreitung der Neuen Medien werden seit etwa der Jahrtausendwende vermehrt (auch) Zeitschriften als sog. elektronische Zeitschriften publiziert, die – wie der Vertrieb gedruckter Exemplare – sowohl einzeln als auch im Abonnement verkauft werden.